Literaturkreis 2. Halbjahr 2017

Fremdheit und Nähe

Literaturkreis unter der Leitung von Gabriele Pennekamp

Die Romane, die im zweiten Halbjahr besprochen werden, erzählen Geschichten unserer Gegenwart, in denen Fremdheit und Nähe eine große Rolle spielen. Abschottung gegen das Fremde scheint für immer mehr Menschen eine Lösung zu bieten, während viele weiterhin für Offenheit und Nähe stehen. Letztere kennen keine Berührungsängste vor Fremden oder wandeln gar zwischen den Kulturen, wie einige Protagonisten dieser Romane.

Den Beginn macht die neue Lesereihe am 11. September mit Jessica Durlachers „Emoticon“. Der Roman erzählt die Geschichte von Daniel, einem niederländisch-israelischen Jugendlichen, und von Aischa, einer jungen Palästinenserin, die für die Weltöffentlichkeit ein Zeichen setzen will – und Daniel in eine tödliche Falle lockt. Ihr Lockmittel: das Internet und seine Zeichensprache, die Emoticons.

Der Literaturkreis findet immer montags, 19.15 Uhr in der Bibliothek statt. Eintrittskarten zu 5 Euro gibt es an der Abendkasse.

Weitere Termine dieser Lesereihe:

23. Oktober 2017: Lizzie Doron: „Who the Fuck is Kafka“

27. November 2017: Hannah Dübgen: „Strom“

15. Januar, 2018: Jenny Erpenbeck: „Gehen, ging, gegangen“.