Autor: Andrea Wehr

Ian McEwan „Saturday“

Krieg und Frieden, im Großen wie im Kleinen. London, Samstag, der 15. Februar 2003. Während  auf den Straßen die Menschen zusammenkommen zur größten Friedensdemo aller Zeiten, wird das gut bürgerliche Leben des Hirnchirurgen Henry Perownes und seiner Familie durch einen Überfall in seinem Haus ins Wanken gebracht. Sprachgewaltig erzählt McEwan von diesem ereignisreichen Tag. Er nimmt uns LeserInnen mit in die komplexe Gedankenwelt dieses gebildeten, große Verantwortung tragenden Genussmenschen, Operationen, Kochrezepte, Diskussionen über Sinn und Unsinn von Krieg werden ausführlich niveauvoll ausgebreitet. Und mit dem Überfall, spannend wie ein Thriller erzählt, zieht der gefürchtete Terror ein in diese noble Welt....

Ausleihe und Rückgabe wieder gestartet

Die Stadtbibliothek Freiberg a.N. lädt wieder zur Ausleihe ein. Der Besuch der Bibliothek ist nach telefonischer Vergabe eines Termins möglich, um so die Besucheranzahl begrenzen und die Abstandsregeln in den Räumen einhalten zu können. Telefonische Terminvergabe ab sofort unter 07141/ 278290 und 07141/278291 während den Öffnungszeiten der Bibliothek. Bitte folgendes beim Besuch der Bibliothek beachten: Kinder bis einschließlich 9 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen, auch innerhalb der Bibliothek in der Nähe Rückgabe und Mitnahme, bitte kein längerer Aufenthalt Kopien und Internet nach tel. Terminvergabe Einlass nicht am Haupteingang, sondern an der Fenstertür (ausgeschildert/Nähe Marktplatzsee). Keine Überdachung im Wartebereich, bitte...

Eve Tharlet, Brüder Grimm – „Hans im Glück“

Eine Besprechung von Nathalie Kranich: Der junge Hans bekommt als Lohn für sieben Jahre Arbeit einen Klumpen Gold, der so groß ist wie sein Kopf. Doch lange behält er ihn nicht, denn bald schon wird ihm das Gewicht zu schwer und er tauscht es gegen ein Pferd. Das jedoch ist ihm bald zu schell, und so erhält er dagegen eine Kuh. Er tauscht sein hab und Gut weiter, und nacheinander wechseln ein Schwein, eine Gans und am Ende auch ein Metzstein den Besitzer. Als Hans zu Hause ankommt jedoch, hat er auch diesen verloren, und dennoch kommt er glücklich zur...

Astrid Lindgren – „Der Drache mit den roten Augen“ und „Als Adam Engelbrecht so richtig wütend wurde“

Zu meinen Lieblingsautoren gehört Astrid Lindgren. Auch ihre Bilderbücher gefallen mir sehr gut (Die Bilder sind zwar nicht von ihr…). Und meine Lieblingsbilderbücher von ihr sind „Der Drache mit den roten Augen“ und „Als Adam Engelbrecht so richtig wütend wurde“. Diese Geschichten spielen – wie die meisten Astrid-Lindgren-Geschichten – auf dem Bauernhof. Im Drachenbilderbuch wirft eines Nachts die Muttersau nicht nur zehn Ferkel, sondern auch einen kleinen grünen Drachen mit roten Augen. Das Geschwisterpaar, ein Mädchen und ihr jüngerer Bruder kümmern sich um das seltsame Tier und gewinnen es lieb. Mit wenigen Worten und wenig Handlung entstehen große Gefühle. Ähnlich...

Cornelia Funke und Regina Kehn – „Wo das Glück wächst“

Marie zieht um, von der Stadt aufs Land. Von den voll gestopften Straßen, den Autos in ein Haus mit Garten. Aber Marie kennt dort niemand, sie ist traurig. Da kommt der dicke Fritz auf seinem Pferd zum Haus geritten, marschiert durchs Haus in den Garten und setzt sich auf eine Ast der großen, alten Linde. Sein Hund Zorro, den er mitgebracht wird, der soll wieder gesund werden. Dazu braucht er den „Glücksbaum“, die Linde. Marie ist fasziniert von der Idee eines „Glücksbaumes“, der in ihrem eigenen Garten steht und mit Hilfe von Fritz findet sie sich in die Dorfgemeinschaft ein....

Lauren Child – „Schnee ist mein Lieblings-Aller-Bestes“

Charlie hat eine kleine Schwester: Lola und die ist nach seiner Ansicht nicht nur klein, sondern ziemlich komisch. Lola sieht die Welt ganz wie Lola, also kann sie einfach nicht akzeptieren, dass es nicht jeden Tag schneit, wenn sie es gerade haben will. Charlie hat gute Erklärungen für sie und nimmt sie in der Phantasie in ein Land mit, in dem es immer Schnee gibt: Die Antarktis. Es gibt viele Charlie und Lola Bücher. Ein paar davon haben die Lola in eine Pia umgetauft, das ist ein bisschen komisch, aber Lola ist ja auch komisch … Es werden alltägliche Themen...

Brigitte Weninger und Eve Tharlet – „Ein Geschwisterchen für Pauli“

Pauli ist ein kleines Kaninchen, das mit seiner Familie in einem Kaninchenbau lebt. Er erlebt allerhand Abenteuer. Als seine Eltern ihm erzählen, dass noch ein Babykaninchen erwartet wird, ist Pauli gar nicht begeistert. Denn von seinem Freund Edi weiß er, dass Babys nur anstrengend sind. Er hätte lieber eine Hausmaus als noch ein Geschwisterchen! Aber als er das erste Mal die kleine Schwester auf dem Arm hält, da ist er doch gerne großer Bruder!сайт

Nick Sharrat und Stephen Tucker – „Tom und die Zeit“

Tom brauchte drei Sekunden, um zu entscheiden, was er mit dem Topf rote Farbe anstellen sollte, drei Minuten, um den Deckel der roten Farbe aufzubekommen, drei Stunden, um das Wohnzimmer zu streichen,… Wer Angst hat, dass nach der Lektüre der Nachwuchs mit leuchtenden Augen die Farbdosen sucht oder ersatzweise mit Buntstiften arbeiten geht, der sollte einen großen Bogen um das Buch machen. Alle anderen haben sicher Freude an dem lustigen, bunten Buch mit dem einfallsreichen Tom. Hier wird spielerisch der Zeitbegriff vermittelt.биржи текстов отзывы

Gina Ruck-Pauquèt und Ulrike Baier – „Das Vier-Farben-Land“

Es gibt ja sehr viele pädagogisch wohlmeinende Bilderbücher und deshalb war ich erst mal vorsichtig bei dem Buch. Aber obwohl es tatsächlich ein Problemthema behandelt, ist es ein super geschriebenes und gemaltes Bilderbuch. Das Vierfarbenland besteht wie der Titel schon sagt aus Vier Farben, aber alle getrennt in ihre vier einzelnen Bereich. Im Rot träumen die Kinder rot, werfen als Spiel Tomaten in den Sonnenuntergang…. Nur die Babys sind bunt, aber bis sie einJahr alt werden, sind sie einfarbig wie alle anderen Menschen in dem jeweiligen Bereich. Doch dann kam Erbs auf die Welt. Wie sein Name schon sagt, lebte...