Autor: Mona Jeuk

André Aciman: Call me by your name

Ob auf der hauseigenen Terrasse oder einer Wiese in der Natur: Call me by your name ist der perfekte Liebesroman für heiße Tage. Die Geschichte von Elio und Oliver ist nicht nur herzerwärmend, sondern auch herzzerreißend. Einmal aufgeschlagen ist es fast unmöglich wieder aus der Hand zu legen. Die Fortsetzung „Find me“ ist bereits erschienen. Und wer es lieber vor dem Fernseher mag: Auch die Verfilmung ist außergewöhnlich gut. Verfügbarkeit: Roman in der Onleihe, Blu-Ray in der Bib

Denise Wild: Ausbessern & Verschönern

Bereits 2014 erschienen, aber hochaktuell: Slow Fashion als Gegenentwurf zur Mensch und Umwelt verachtenden Fast Fashion. Risse, Löcher und fehlende Knöpfe sind kein Grund, Textilien wegzuwerfen. Auch die falsche Passform lässt sich oft korrigieren. Hier werden verschiedene Techniken vorgestellt und inspirierende Beispiele gezeigt. Reparieren ist das neue „Öko“.

Peter V. Brett: Die Dämonensaga

Hat alles, was martialische Fantasy (heutzutage) braucht: Der Feind in Gestalt fieser, Menschen verschlingender Horclinge ist übermächtig und die Menschen untereinander zerstritten. Die Helden sind Kinder und Erwachsene, Männer und Frauen. Die Story überrascht immer aufs Neue durch unvorhergesehene Wendungen, und die vielen verschiedenen Perspektiven machen alles möglich: Jeder Held und jede Heldin sind durchaus verzichtbar. Wenig Gedichte oder Lieder, keine Kunstsprache, (Landschafts)Beschreibungen sind auf ein Minimum reduziert, im Gegensatz zu Blut und Gewalt. Alles in allem sicher eher etwas für Game of Thrones Fans als für eingefleischte Tolkien-Anhänger. Wer so etwas mag, wird die Saga lieben. Reihenfolge der Bände...

Alina Bronsky „Der Zopf meiner Großmutter“

Helikopteromas gibt es auch, und was für bissige. Laut rotierend schwebt Margo im 2019 erschienenen Roman „Der Zopf meiner Großmutter“ von Alina Bronsky über Max, ihrem Enkel, und verschreckt mit ihrem Krach auch ihren Mann so sehr, dass der sich in die Wohnheimsnachbarin verliebt und eine neue Familie gründet. Das Ziel der übermäßigen Fürsorge wird nun ein anderes. Dass hinter der sehr harten, gar abstoßenden Schale ein weicher Kern steckt, lässt Bronsky in ihrem Roman von Anfang an erahnen – ohne Groll erzählt Max, der Icherzähler, von seinem Aufwachsen unter diesen Verhältnissen. Herausfordernder „Pageturner“ der besonderen Art! (Onleihe und Bibliothek)

Hidden Figures – unerkannte Heldinnen

Oscar-nominierte Filmbiografie von 2016. Drei afroamerikanische Mathematikerinnen retten durch ihre Genialität den ersten amerikanischen bemannten Ausflug ins All – zu einer Zeit, als die Rassentrennung noch den Alltag bestimmte und die Rolle der Frau sich außerhalb der Familie bestenfalls aufs Zuarbeiten beschränkte. Der Film verwandelt das schwergewichtige Thema in großartige Unterhaltung und setzt zugleich vieles ins rechte Licht. Danach werden Sie die männerdominierte Welt der Wissenschaft des 20. Jahrhunderts mit anderen Augen sehen. In den Hauptrollen (glänzend dargestellt): Taraji P. Henson, Octavia Spencer und Janelle Monáe.

Internetnutzung und Kopien nach Anmeldung möglich

Ab sofort können Sie in der Bibliothek wieder Kopien machen und die Internet-Rechner nutzen. Wie bei Ausleihe und Rückgabe benötigen Sie einen Termin. Bei der telefonischen Terminvereinbarung bitte unbedingt darauf hinweisen, dass Sie das Kopiergerät oder einen Internetrechner nutzen möchten, da immer nur eine Person dafür zugelassen wird. Die Internetnutzung ist außerdem auf eine Stunde begrenzt. Aus hygienischen Gründen ist die Nutzung unserer PC-Kataloge leider weiterhin nicht möglich. Hierfür nutzen Sie bitte unseren Online-Katalog von zuhause aus oder über Ihr Smartphone in der Bibliothek.

Alina Bronsky: „Der Zopf meiner Großmutter“

Helikopteromas gibt es auch, und was für bissige. Laut rotierend schwebt Margo im 2019 erschienenen Roman „Der Zopf meiner Großmutter“ von Alina Bronsky über Max, ihrem Enkel, und verschreckt mit ihrem Krach auch ihren Mann so sehr, dass der sich in die Wohnheimsnachbarin verliebt und eine neue Familie gründet. Das Ziel der übermäßigen Fürsorge wird nun ein anderes. Dass hinter der sehr harten, gar abstoßenden Schale ein weicher Kern steckt, lässt Bronsky in ihrem Roman von Anfang an erahnen – ohne Groll erzählt Max, der Icherzähler, von seinem Aufwachsen unter diesen Verhältnissen. Herausfordernder „Pageturner“ der besonderen Art! (Onleihe und Bibliothek)

Lesen in Zeiten von Corona

„Lesen in Zeiten von Corona“ –                                             Heike Obleser, 01.04.2020   Deutschlandweit haben die Bibliotheken geschlossen, doch das Lesen geht weiter.   Das ein oder andere noch nicht gelesene Buch findet sich vielleicht noch in Ihrem Bücherregal zu Hause, die örtlichen Buchhandlungen bieten häufig Online-Bestell- und Lieferservice an und in der Onleihe, der digitalen Bibliothek, zu deren Verbund auch die Freiberger Bibliothek gehört, finden sich unzählige Möglichkeiten, lesend, hörend, lernend diese außergewöhnliche Zeit der Einschränkungen zu überbrücken. Ab sofort bieten wir einen zeitlich beschränkten kostenlosen Schnupperausweis für die Onleihe an. Wenden Sie sich bei Interesse Montag – Freitag von 10-12...

Freiberger helfen Freibergern

Corona-Nachbarschaftshilfe Die aktuelle Situation rund um den Corona-Virus ist für uns alle neu und mit Herausforderungen verbunden. Besonders die Menschen, die zu den Risikogruppen zählen und sich in Quarantäne befinden, benötigen aktuell Unterstützung. Die Stadt Freiberg hat im Zuge der Corona-Krise eine Nachbarschaftshilfe für ältere und hilfsbedürftige Menschen eingerichtet, die auf Unterstützung angewiesen sind. Die Stadt koordiniert ab sofort und bis auf weiteres Hilfe für Bürgerinnen und Bürger, die dringende Unterstützung im Alltag brauchen.   Sie brauchen eine Einkaufshilfe oder wollen helfen, dann melden Sie sich hier: Stadt Freiberg (Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek): Telefon: 07141-278-290/291 Montag bis Freitag von 10:00 –...

Onleihe für alle Freiberger*innen

Damit in der Krise alle Freiberger*innen Zugang zur digitalen Ausleihe (Onleihe) von Büchern, Hörbüchern, Zeitungen und Zeitschriften haben, bietet die Stadtbibliothek eine kostenlose telefonische Registrierung an. Solche Registrierungen werden automatisch vier Wochen nach Ablauf der Schließzeit ungültig. Auch nach dem Öffnen der Bibliothek ist keine Ausleihe der physischen Medien möglich – es sei denn, Sie registrieren sich dann noch einmal vor Ort als Biblitothekskund*in. Telefonische Registrierungen für die Onleihe sind von Montag bis Freitag jeweils von 10 Uhr bis 12 Uhr möglich unter 07141/278-291 oder -290.